![]() | ![]() |
| ECC Preussen Berlin | EHC Jonsdorfer Falken |
![]() | ![]() |
| (0:1 , 1:2 , 0:2) | |
Dort wo schon die Eisbären Berlin Meisterschaften feierten und viele DEL-Profis, wie z.B. Sven Felski, das Eishockeyspielen erlernten, traten die Jonsdorfer Falken am Samstag, 04.02.2012, gegen den ECC Preußen Juniors Berlin an. Da die zukünftige Spielstätte des ECC noch nicht fertig gestellt ist, wurde diesmal auf den guten alten „Welli“ ausgewichen.
Das Team von Peter Faika nahm sich dieses Mal vor, besser auf das Spiel der Preußen eingestellt zu sein und aus einer gesicherten Defensive heraus sein Spiel aufzuziehen. Das Vorhaben ging auf, als Tomaš Hruby in der neunten Minute einen langen Pass an der gegnerischen blauen Linie erhielt und die Scheibe unter starker Bedrängnis im Tor unterbringen konnte. Dem ECC fiel danach nicht viel ein und so wollten die Berliner die Blau-Weiß-Roten mit aggressivem Körperspiel aus dem Konzept bringen. Das Schiedsrichtergespann drückte zumindest im ersten Drittel alle sechs Augen des Öfteren zugunsten der Gastgeber zu. Die Nickligkeiten im Spiel nahmen zu. Allen voran zeigte sich dabei der Bad-Boy der Preußen MacPhee, der sich am Ende des ersten Spielabschnittes noch eine Rangelei mit Toni Klante lieferte.
Gut aus der Kabine gekommen, starteten die Falken weitere Angriffe durch die schnellen Stürmer. So waren es in der 26.min Jannik Herm und keine zwei Minuten später Roberto Geiseler, die ihre Chancen vorbildlich nutzten. Bemerkenswert wieder einmal die starke Leistung von Dustin Haloschan, der beim Treffer zum 3:0 für den EHC sogar einen Assist auf seiner Habenseite verbuchen konnte. Eine Überzahlsituation in der 27.min nutzten die Berliner und verkürzten auf 1:3 und mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die zweite Pause.
Da die Preußen nun die drei Punkte schwinden sahen, fingen sie an „dreckiges“ Eishockey zu spielen. Das soll heißen, dass eine eventuelle Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen wurde. So brannten dann auch bei besagtem MacPhee die Sicherungen durch und abseits des Spielgeschehens stach dieser Florian Brenninger mit einem gezielten Stockenden-Stoß nieder. Endlich griffen die Unparteiischen durch und schickten McPhee mit 5+Spieldauer in die Kabine. Der EHC nutzte die fünfminütige Überzahlsituation, die bis zum Ende des Spiels dauerte, gleich zweimal. Erst traf Peter Meier und dann durfte sich auch noch „Matze“ Kohl in die Torschützenliste zum 1:5 Endstand eintragen.
Peter Faika und Kapitän Christian Rösler waren sich nach dem Spiel einig, dass die gute Abwehrarbeit und die mittlerweile gut mitspielenden Förderlizenzspieler der Schlüssel zu den Erfolgen sind. Die angekündigte Aufholjagd nimmt nun konkrete Formen an. Schließlich konnten aus den letzten vier Spielen 12 von 12 möglichen Punkten geholt werden.(TK)
Tore: 0:1 Hruby (9.), 0:2 Herm (26.PP+1), 0:3 Geiseler (28.), 1:3 P. Grunwald (28.PP+1), 1:4 Meier (57.PP+1), 1:5 Kohl (60.PP+1)
Strafen: ECC Preußen Juniors Berlin 19+20 EHC Jonsdorfer Falken 12
Zuschauer: 120










