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| EHC Jonsdorfer Falken | Icefighters Leipzig |
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| (0:1 , 0:1 , 1:3) | |
Eiskalt erwischt wurden die Falken bei ihrem zweiten Spiel an diesem Doppelwochenende, als nach gerade 41 Sekunden die Gastgeber mit einem eher mäßigen Schussversuch 0:1 in Führung gingen. Gegenüber dem Spiel in Chemnitz am Freitag wirkten die Jonsdorfer Kufencracks wie ausgewechselt. Es wurde von Beginn an gekämpft, aggressiv gespielt und die scheibenführenden Gegner wurden konsequent gestört. Zahlreiche gute bis sehr gute Tormöglichkeiten waren das Ergebnis. Die Gäste hatten teilweise etwas Mühe mit dem Spiel des EHC aber leider blieb den Falken trotz hochkarätiger Chancen ein Treffer versagt. So nahmen die Messestädter eine sehr glückliche 0:1 Führung mit in die erste Pause.
Auch am heutigen Abend war der Jonsdorfer Schlussmann Dustin Haloschan wieder sehr gut aufgelegt, so vereitelte er zu Beginn des zweiten Spielabschnitts einen Alleingang von Tomas Vrba. Die erste Strafe in der sehr fair geführten Partie fassten die Leipziger in der 27.min ab. Überzahlspiel also für den EHC, das leider auch nichts Zählbares einbrachte. In der 32.min dann eine heikle Situation im Abwehrdrittel der Falken, als die Scheibe über die Torlinie rutschte. Zum Glück hatte der Schiedsrichter die Situation bereits vorher abgepfiffen. Das zweite sich bietende Überzahlspiel in der 33.min fand nicht wirklich statt und wurde dann durch die erste Zwei-Minuten-Strafe für den EHC auch beendet. Die Icefighters fackelten nicht lange, Hadamik marschierte ins Drittel und schob die Scheibe unten rechts zum 0:2 ein. Die Gäste jetzt mit Vorteilen auf dem Eis. Einen Schussversuch durch Pascal Kröber von der blauen Linie blockte ein Leipziger, setzt zum Konter an und traf zum Glück nur den Pfosten, so dass es mit einem 0:2 Rückstand in die zweite Pause ging.
Die Falken starteten in Unterzahl ins letzte Drittel, spielten diese aber sehr gut und beförderten die Scheibe immer wieder aus der Gefahrenzone. Leider fehlte den Jungs um „C“ Christian Rösler auch in der 43.min das nötige Quäntchen Glück, als alle Falkenfans schon zum Jubeln ansetzen wollten. Die Leipziger warfen sich mit Mann und Maus auf die schwarze Hartgummischeibe und verhinderten so den Anschlusstreffer. Jeder Meter Eis war hart umkämpft in dieser Phase und die Gäste nutzten ihre Chancen einfach konsequent und erhöhten in der 46.min auf 0:3. Keine zwei Minuten später erzielten die Icefighters bei angezeigter Strafe für den EHC sogar das 0:4. In der 50.min wurden die Bemühungen der Blau-Weiß-Roten dann endlich mit ihrem leider einzigen Treffer in dieser Begegnung belohnt. Eine doppelte Überzahl und Auszeit des EHC brachte außer ein paar sehr guten Aktionen vor dem gegnerischen Tor nichts mehr ein, denn die Leipziger machten mit ihrem fünften Treffer in der 57.min die drei Punkte endgültig klar.
Schade eigentlich, denn die Falken zeigten ein deutlich besseres Spiel als in den letzten drei Begegnungen. Aber aufgrund der mangelnden Chancenverwertung blieb es trotzdem bei null Punkten an diesem Wochenende.
Tore:
0:1 Nighbert (1.); 0:2 Hadamik (35.PP+1); 0:3, 0:4 L.Müller (46.,47.); 1:4 Kohl (50.); 1:5 Henk (57.)
Strafen: EHC Jonsdorfer Falken: 10 min Icefighters Leipzig: 10 min
Zuschauer: ca. 450










