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NEWS - EHC Jonsdorfer Falken

Zwei-Tore-Führung reicht nicht zum Sieg

» Kategorie Spiele » eingetragen am 19.02.2011 » Autor: TK » 865x gelesen
EHC Jonsdorfer FalkenEHC Erfurt Black Dragons
EHC Jonsdorfer FalkenEHC Erfurt Black Dragons
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(2:2 , 0:3 , 0:2)

Wieder einmal musste Trainer Jaro Stastny seine Reihen umstellen. So spielten Buda, Kohl, Hähnel, Wolters und Havlik im ersten Block; Landgraf, Kohls, Kolleck, Reichardt und Haack im zweiten und im dritten Block, zur großen Überraschung eine Jugendreihe, mit Hänisch, Reinelt, Förster, Weise und dem erfahrenen Kapitän Vait.


Von Beginn an machte Erfurt Druck auf das Tor von D. Strahlmeier. Aber schon in der 2. Spielminuten konnten sich die Falken in Überzahl beweisen. Trotz guter Powerplayaufstellung schossen die Hausherren zu wenig auf das gegnerische Tor. Nach sechs gespielten Minuten lief dann zum ersten Mal die 3. Reihe auf. Und sie machten ihre Sache mehr als gut. Fabian Weise erkämpft sich an der Bande den Puck, spielt auf Felix Reinelt, der nutzt den Platz und schiebt zum 1:0 ein. Sein erstes Tor in der 1. Mannschaft! Viele der knapp 400 Zuschauer  sahen kurz darauf einen Lattenschuss von Erfurt und ein recht ausgeglichenes Spiel. Zur Mitte des ersten Drittels ließ Schiedsrichter Schoch, der am Mittwoch schon das Spiel in Halle gepfiffen hatte, viele Situationen laufen und verhängte keine Strafen. Als in der 12. Minute Milan Buda den Puck von einem Erfurter abnehmen konnte, lief er in die linke Spielfeldecke. Mario Hähnel bot sich am langen Pfosten an, aber Milan spielte auf den heranstürmenden Mathias Kohl, der den Puck unhaltbar in die linke obere Ecke schoss. 2:0 und der Falkenhorst wurde vom Jubel überflutet. Aber schon kurze Zeit darauf, musste Falkengoalie Strahlmeier sein Können zeigen und verhinderte mit 2-3 guten Paraden einen Anschlusstreffer. Wenige Minuten vor Ende des Drittels lief bei den Gastgebern dann nicht mehr viel zusammen. Eine 3-auf-2-Situation ließ man schon an der blauen Linie ungenutzt. Die Black Dragons wurden immer stärker. Durch eine Strafenflut, teilweise mit merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, erzielte Erfurt erst den Anschlusstreffen und 30 Sekunden später den Ausgleich. Nun war ein Bruch im Spiel der Falken deutlich zu erkennen.

Nach dem ersten Pausentee kassierten die Josndorfer eine weitere Strafzeit, aber Dustin Strahlmeier konnte einen weiteren Treffer von Erfurt verhindern. Als die Falken wieder komplett waren, erhielten die Thüringer eine Strafe wegen Behinderung. Das sollte die Chance sein, um sich wieder in´s Spiel zu finden, doch selbst klarste Möglichkeiten blieben leider ungenutzt. Durch zahlreiche Strafen dezimierten sich die Blau-Weiß-Roten immer wieder selbst. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste die Führung erzielten, denn die Jonsdorfer schienen von der Rolle. Vor dem eigenen Tor ließ man den Gegner alleine stehen, den Puck brachte man nicht aus dem eigenen Drittel, Fehlpässe aus dem eigenen Drittel. Erfurt konnte spielen und schoss die Tore 4 und 5. Die Zuschauer hofften, dass Trainer Jaro Stastny die richtigen Worte finden würde in der zweiten Pause.

Der dritte Spielabschnitt begann leider so wie der zweite endete. Erfurt spielte Jonsdorf schwindelig und scheiterte immer wieder an Dustin Strahlmeier. Die Gäste bekamen stellenweise von den Hausherren „Begleitschutz“ und konnten durch die einzelnen Spielfeldzonen durch gehen wie ein warmes  Messer durch die Butter. Vereinzelt kamen die Falken noch vor das Tor von Erfurt, aber entweder schoss man neben das Tor oder genau auf den Torhüter. Die verletzten Spieler Klante und Rösler sahen, wie Erfurt am Ende des Spiels nur noch das Ergebnis verwaltete und Jonsdorf keine Chance ließ.

Das Team sollte dieses Spiels schnellstmöglich abhaken, denn nächste Woche geht es dann gegen die Wölfe aus Schönheide.

Tore:  1:0  Reinelt (6.); 2:0 Kohl (12.); 2:1 Fischer (18.);  2:2 Nickel (20.); 2:3 Marak (29.); 2:4 Fischer (33.); 2:5 Manske (34.); 2:6 Vavroch (44.); 2:7 Weise (48.)

Strafen:     EHC Jonsdorfer Falken 18        Black Dragons Erfurt 10

Zuschauer:     332

 

Kommentare

 

Die Falken Danken

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