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| MEC Halle 04 Saale Bulls | EHC Jonsdorfer Falken |
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| (2:2 , 2:2 , 3:1) | |
Trainer Jaro Stastny war mit seinen Spielern recht zufrieden nach dem Spiel. „ Wir haben uns teuer verkauft und Erfahrung gesammelt!“, außerdem sagte er, dass die Jugendspieler wie Fabian Weise und Felix Reinelt ihre Sache gut gemacht haben, „ und wer hätte gedacht, dass es nach dem 2. Drittel 4:4 steht mit so einem Minikader“.
Schon vor Spielbeginn gab es eine schlechte und eine gute Meldung von den Falken. Die schlechte war dabei, dass Verteidiger David Wolters krankheitsbedingt die Fahrt nach Halle nicht antreten konnte. So war aber Pavel Vait, der das Kapitänsamt gleich übernahm, einsatzbereit. Die erste Reihe der Falken gestaltete sich nun so, dass im Sturm neben M. Kohl und M. Buda wieder P. Gulda Akzente setzen durfte. Dahinter P. Vait zusammen mit F. Weise. Im zweiten Block M. Mieszkowski, M. Pesek und M. Hähnel mit ihren Verteidigern B. Reichart und R. Haack. Als dritte Sturmreihe durften R. Landgraf, F. Reinelt und P. Kohls auf´s Eis. Erik Hänisch war Zusatzstürmer.
Beide Teams legten von Beginn an gut los, wobei die Falken im Verlauf des ersten Drittels noch etwas müde wirkten. So kam der MEC Halle zu seinen ersten guten Möglichkeiten das 1:0 zu erzielen. In der 7. Spielminute war es dann passiert! Ein Pass quer durch das Falkendrittel und Eichelkraut netzt zur Führung für die Hausherren ein. Die nächsten Minuten waren eine Bewährungsprobe für den Jonsdorfer Goalie Dustin Strahlmeier. Schüsse von Eichelkraut, Thiede und Lehmann wehrte er ab. Gelegentliche Entlastung für den EHC kam durch Verteidiger Benjamin Reichardt, Mike Mieszkowski und Milan Buda. Das 2:0 für Halle war nur eine Frage der Zeit, denn die Gäste bekamen den Puck nie richtig aus der eigenen Zone. Milkik umkurvt das Gästetor, spielt die Scheibe durch den Torraum und dort findet sie Thiede als dankbaren Abnehmer zum 2:0. Fünf Minuten vor Schluss kam dann die Zeit des EHC! In der 16. Spielminute spielte Michal Pesek die Scheibe auf Benjamin Reichardt und der auf Matze Kohl. Nur noch 2:1. Halle stemmte sich gegen den Ausgleich und macht in einem Überzahlspiel deutlich, dass sie gewinnen wollten. Aber einer hatte was dagegen: Dustin Strahlmeier! 56 Sekunden vor Schluss hatten die paar mitgereisten Falkenfans noch einmal Grund zum Jubeln. Milan Buda trifft nach einem Zuspiel von Mario Hähnel zum verdienten Ausgleich.
Das 2. Drittel ging los und Halle war besser aus der Kabine gekommen. Aber einer belohnte sich selbst! Mike Mieszkowski setzte nach, nahm Halle den Puck ab und hämmerte ihn oben rechts in den Winkel. Auf einmal führten die Falken. Leider währte die Freude nicht lange. Schon in der 24. und 25. Spielminute drehten die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten. Halle war in der Folge präsenter vor dem Tor der Jonsdorfer. Ein Überzahlspiel nutzen sie aber trotzdem nicht, sondern spielten sich den Puck so lange hin und her, bis einer Hallenser frei vor Dustin steht, aber erneut war Endstation beim Mann mit der Rückennummer #34. In der 32. Spielminute gab Schiedsrichter Schoch 2 Strafminuten für Halle. Mike Mieszkowski spielt auf den hinter dem Tor wartenden Milan Buda, dieser sieht Petr Gulda und der scießt humorlos flach in die linke untere Ecke zum 4:4 ein. Nach dem Ausgleich schlichen sich Fehler in das Jonsdorfer Spiel. So waren es 2 Wechselfehler, die Eichelkraut jeweils einen Alleingang ermöglichten, der aber an „Strahli“ scheiterte. In dieser Phase konnten sich die Falken nur über ein paar Einzelaktionen von Pesek, Kohl und Buda Luft verschaffen. Aber das Unentschieden konnte zumindest in die zweite Pause gerettet werden.
Das letzte Drittel begann wie das zweite aufgehört hatte. Halle konnte immer wieder mit gefährlichen Angriffen vor das Tor von Strahli kommen. In der 41. Minute musste dann Fabian Weise wegen Hakens auf die Strafbank und Miklik nutzte diese Chance für sein zweites Tor am Tag. Es kam leider noch schlimmer für die Falken. Nur 11 Sekunden nach dem 5:4 fiel das 6:4 durch Zille. Die Jonsdorfer Abwehr sah dabei sehr löchrig aus - fast wie eine Spezialität aus der Schweiz. Gerade als die Blau-Weiß-Roten wieder besser in das Spiel kamen, gab es Penalty für Halle. Eichelkraut scheiterte dabei wieder an Dustin. Und 2 Minuten später machte Halle das 7:4 und damit den Sack für den Abend zu. Die Mannen von Trainer Jaro Stastny gaben sich aber nicht auf und kamen durch Petr Gulda, der von Milan Buda bedient wurde, noch auf 7:5 ran. Doch, das sollte es gewesen sein.
Mit dem Wissen, dass man sich wieder einmal teuer verkauft hat und an Erfahrung gewonnen, machten sich Spieler, Betreuer, Trainer und Fans auf dem Heimweg.
Schon am Freitag geht es zu Hause gegen Erfurt ran.
Tore: 1:0 Eichelkraut (7.); 2:0 Thiede (15.); 2:1 Kohl (16.); 2:2 Buda (20.); 2:3 Mieszkowski (22.); 3:3 Eichelkraut (24.); 4:3 Miklik (25.); 4:4 P. Gulda (32.); 5:4 Milklik (42.); 6:4 Glück (42.); 7:4 Lehmann (52.); 7:5 P. Gulda (56.)
Strafen: ESC Halle Saale Bulls 8 EHC Jonsdorfer Falken 12
Zuschauer: 263










