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| EHV Schönheide | EHC Jonsdorfer Falken |
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| (3:1 , 2:1 , 0:3) nach Penalty | |
Mit einem bemerkenswerten letzten Drittel, welches sie diesmal auch nach Toren für sich entscheiden konnten, erkämpften sich die Jonsdorfer Falken erneut einen Punkt in Schönheide. Und schon zu Spielbeginn legten die Falken richtig los und erspielten sich einige wirklich gute Tormöglichkeiten, die leider zu keinem Treffer führten. Im Gegenteil dazu erzielten die Gastgeber in der vierten Spielminute bei ihrer ersten Chance auch gleich den Führungstreffer. Und weiterhin ist es das Jonsdorfer Team, welches das Spiel macht. Nachdem Mario Hähnel in der sechsten Minute den Ausgleich auf dem Schläger hatte, klappt es endlich in der siebten Minute damit. Petr Gulda erzielte den Treffer, der mehr als verdient war. Danach die erste Unterzahlsituation für den EHC, in der es den Falken nicht gelingt, die Scheibe heraus zuspielen. Die Wölfe bringen gefährliche Schüsse auf das Jonsdorfer Gehäuse, doch Dustin Strahlmeier ist zur Stelle. Die Strafzeit war gerade abgelaufen, da muss erneut ein Falkenspieler in die Kühlbox. Der Powerplay-Druck der Wölfe hielt somit weiter an und so war es nicht verwunderlich, dass sie diese Möglichkeit nutzten und mit 2:1 in Führung gingen. Ein Überzahlspiel der Falken in der 13.min brachte nichts Zählbares ein. Mit viel Übersicht lupft Milan Buda in der 16.min die Scheibe über seine Gegenspieler auf den durchstartenden Mario Hähnel, der leider an Sebastian Modes scheitert. Die Falken marschieren immer wieder ins Schönheider Drittel und diese bleiben mit Kontern gefährlich. 14 Sekunden vor der Pause lässt die Falkenabwehr Daniel Jun sträflich allein, so dass die Gastgeber auf 3:1 erhöhen, was den Spielverlauf und die Chancenanteile schon etwas auf den Kopf stellt. Aber so ist es eben, wenn man die Dinger nicht rein macht.
Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken zieht sich der EHV im zweiten Drittel weiter zurück und tut nur noch das Nötigste. Die Falken arbeiten weiter am Anschlusstreffer und erspielen sich wie schon im ersten Spielabschnitt auch gute Chancen. Es ist fast zum Verzweifeln, die Scheibe will nicht ins gegnerische Tor. Im Kampf um den Puck im Wölfe-Drittel geraten Toni Klante und Daniel Jun aneinander, wofür beide zwei Minute erhalten. Der Schönheider Spielertrainer, damit wieder einmal nicht einverstanden, greift daraufhin den Schiedsrichter an, welcher dies gnädigerweise ignoriert. Wieder haben die Falken zwei richtig gute Chancen, diesmal durch Mike Mieszkowski. Aber dann gibt es erneut zwei Minuten für den EHC und die Wölfe ziehen ihr Überzahlspiel auf und auf 4:1 davon. Ernüchterung machte sich breit unter den mitgereisten Fans, zeigten ihre Falken doch ein gutes Spiel. Ein Wechselfehler der Gastgeber bringt diesmal die Jonsdorfer in Überzahl und endlich gibt es Grund zum Jubeln, als „C“ Christian Rösler auf 2:4 verkürzen kann. Dieser währte leider nur kurz, denn die Tormaschinerie Jun/Jenka schlägt 23 Sekunden vor dem Pausenpfiff noch einmal zu und stellt somit den alten Tore-Abstand wieder her.
Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts geben die Falken die passende Antwort. David Wolters fasst sich ein Herz, zieht von der blauen Linie ab und die Scheibe zappelt nach 41 gespielten Sekunden im Netz. Keine vier Minuten später kann Pavel Vait einen Nachschuss im Tor unterbringen und die Falken sind wieder im Spiel. Die Gastgeber müssen nun ihr defensives Spiel aufgeben und es entwickelt sich ein ordentlicher Schlagabtausch. Nach einem Konter der Wölfe in der 50.min bejubeln die Schönheider Fans einen Treffer, den der Schiedsrichter richtigerweise nicht anerkennt, da das Tor verschoben war. Mit viel Einsatz stemmen sich die Falken in kurzzeitig sogar doppelter Unterzahl in der 52.min gegen die Wölfe. Eine längere Unterbrechung des Spiels folgt in dieser Phase, da das Schönheider Team erneut eine regelkonforme Entscheidung des Schiedsrichters nicht akzeptieren wollte. Die Folge war eine Spieldauerstrafe für Christian Heumann und dann gab es endlich wieder Eishockey. Der Ausgleich lag in der Luft, mehrere Großchancen blieben ungenutzt, bevor Milan Buda in der 59.min die Scheibe endlich im Wölfe-Gehäuse versenkt. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff eine Strafe für den EHC, doch diese nützt den Gastgebern nichts mehr. Die Falken sichern sich den einen Punkt, den sie sich nach Spielanteilen und Chancenübergewicht mehr als verdient haben.
Aufgrund der Strafe starten die Falken in die 5-minütige Verlängerung mit drei Spielern gegen vier Schönheider. Die Wölfe in Überzahl wieder sehr gefährlich, doch die Jonsdorfer mit viel Einsatz, Kampfgeist und tollen Paraden von Dustin Strahlmeier. Gerade als die Strafe abgelaufen war, gibt es noch einmal zwei Minuten für den EHC wegen Hakens, also war weiterkämpfen angesagt. Dann ein Konter in Unterzahl, bei dem Milan Buda die Scheibe leider verspringt; das hätte die Entscheidung sein können. Mit unglaublichem Willen und aufopferungsvollem Kampf überstehen die Falken die Verlängerung, davon vier Minuten in Unterzahl! Dass das folgende Penaltyschießen dann verloren ging, schmälerte den eigentlichen Erfolg, den Punktgewinn im Wolfsbau, nicht.
Tore: 1:0 Reimann (4.); 1:1 P.Gulda (7.); 2:1 Heumann (11.); 3:1 Jun (20.); 4:1 Krehl (36.); 4:2 Rösler (39.); 5:2 Jenka (40.); 5:3 Wolters (41.); 5:4 Vait (45.); 5:5 Buda (59.); 6:5 Lenk (65.P)
Strafen: EHV Schönheide 09: 12 (+20) EHC Jonsdorfer Falken: 16
Zuschauer: 476










