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| ECC Preussen Berlin | EHC Jonsdorfer Falken |
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| (0:2 , 1:3 , 1:1) | |
Nach der recht deutlichen Niederlage am Samstag gegen Fass Berlin gelang den Falken mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung ein deutlicher und nie wirklich gefährdeter Sieg im Hangar 3, der neuen Spielstätte des ECC Preußen in der laufenden Saison. Trainer Jaro Stastny änderte die Reihen gegenüber dem Vortagsspiel und die Falken spielten auch wie ausgewechselt. Aggressiv und bissig gingen sie von Beginn an zu Werke. In Unterzahl erzielten sie dann in der fünften Spielminute sogar den Führungstreffer. Als dann in der achten Minute das 2:0 gelang, schienen die Weichen gestellt. Kein Vergleich zum gestrigen Spiel. Die Falken heute mit breiter Brust, aggressivem Abwehrverhalten und schnellen Kombinationen in Richtung Preußen-Tor. Nachdem der Berliner Trautmann in der 17. min für seinen gefährlichen Bandencheck gegen Mike Mieszkowski fünf Minuten plus Spieldauer erhielt , ergaben sich einige Möglichkeiten zu erhöhen, doch der Pausenpfiff erlöste erst einmal die Gastgeber.
Zu Beginn des Mittelabschnitts standen noch 1:12 min der Strafe für den ECC auf der Uhr und diesmal passte alles. Milan Buda passt zu Matze Kohl, der am langen Pfosten steht und auf Tomas Gulda ablegt. Dieser lässt Leonhardt keine Chance und erhöht auf 3:0. Die Preußen finden keine Mittel gegen disziplinierte und laufstarke Falken. Mit Schüssen aus der Distanz und hartem Körperspiel versuchen sich die Gastgeber ins Spiel zu kämpfen, während in der 27. min für Leonhardt der Pfosten rettet. In der 36. min gelang den Berlinern bei angezeigter Strafe für den EHC dann der Treffer zum 1:3 und fast im Gegenzug stellten die Falken den alten Toreabstand zum Unmut einiger Preußenspieler wieder her. Aus dem nachfolgenden Gerangel ergehen Strafen an beide Teams und als ein weiterer Berliner in die Kühlbox geschickt wird, ist viel Platz auf dem Eis. Diesen nutzen wiederum die Falken und nach 50 Sekunden in Überzahl muss der Berliner Schlussmann erneut hinter sich greifen. Die Preußen haben mit dem deutlichen Rückstand so ihre Probleme und reagieren äußerst aggressiv. Zum Glück ertönt die Pausensirene, so dass sich die Gemüter auf dem Eis und den Rängen wieder etwas abkühlen können.
Das letzte Drittel ist angebrochen und gleich müssen sich die Falken in Unterzahl bewähren. Immer wieder können sie die Scheibe aus ihrem Abwehrdrittel befördern und der ECC kommt erst nach 1,5 min in Powerplayaufstellung; ein Treffer gelingt nicht. Die Pause tat offensichtlich gut und es entwickelt sich ein munteres Hin und Her. In der 51. min liegt B. Leonhardt am Boden und glaubt, die Scheibe unter sich zu haben. Matze Kohl war es, der schnell reagiert, zum 6:1 einnetzt und so zum dreifachen Torschützen avanciert. Die Preußen sind geschlagen, zwar gelingt ihnen in der 59. min noch ein zweiter Treffer, der aber lediglich zur Ergebniskosmetik beiträgt.
Mit einer sehr disziplinierten und laufstarken Leistung zeigte das Falkenteam im zweiten Spiel am Doppelwochenende in Berlin sein Können und ist mit diesem Sieg hoffentlich gut gerüstet für die anstehende Auswärtspartie am19.11.2010 in Erfurt.
Tore: 0:1 Mieszkowski (5.); 0: 2 T.Gulda (8.); 0:3 M.Kohl (21.); 1:3 Hurbanek (36.); 1:4 Mieszkowski (37.); 1:5, 1:6 M.Kohl (38., 51.) 2:6 Karen (59.)
Strafen: ECC Preußen Berlin 17 + 20 EHC Jonsdorfer Falken 14
Zuschauer: 151










